Verharren Sie nicht in der Kurve!
Juni 3rd, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar
Wie
mancher vielleicht scheinbar mitbekommen hat
ist mein Twitteraccount explodiert.
Man munkelt es lag an Reibung. Eigener.
Und dem Auseinandersetzen mit alten Mustern,
vor denen man plötzlich selbst erschrak.
Es war nie Absicht durch emotionalen Wankelmut
falsch verstandenauf mich aufmerksam zu machen.
Noch möchte ich auf diesem Niveau Sanktionen aussprechen wollen.
So impulsiv auch wie ich in meiner eigenen Welt sein mag
dies hätte in jenem Moment niemand verdient.
Auch wenn ich mich zeitweise mehr als ungesehen fühle.
Und unerwünscht.
Ich möchte eine Freiwilligkeit bleiben,
nicht den latenten Beigeschmack von einem muss bekommen.
Das wäre nicht meine Art und würde mir auch nicht stehen.
Was bleibt?
Warten und weinen,
die 2 Dinge die ich schon immer in Perfektion konnte.
Ich in Schrftform, hier.
Ein anonymer neuer Blog irgendwo,
das wäre gerade mein Wunsch.
Aber das wäre wider der Spielregeln.
Wieder mehr als 140 Zeichen schreiben, das wäre fair.
Und am meisten mir selbst gegenüber.
Mehr sinnvolle Worte, Reflektionen, Nagellack, Fotos, Realität und
akribisches analysieren zwischenmenschlicher Begebenheiten.
So wie je.
Zackdafuq!
Voll geil übrigens ohne Twitter
Jetzt muss ich vermutlich jeden Tag einen ganzen Emopost schreiben.
Da müssen wir jetzt wohl durch.
Mimimi.
1 Dank all den Menschen
die mir prompt über sämtliche Wege Protestnachrichten zukamen liessen:
ihr dürft mich auch weiterhin kontaktieren <3
Und für sonstigen Bedarf:
mein Emailpostfach und die Kommentarfunktion steht euch immer offen.
[Und da kann & darf man sogar mehr als 140 Zeichen tippen.]
Zack, ein Krüppel.
Mai 4th, 2012 § 3 Kommentare
Habt ihr euch schon mal darüber Gedanken gemacht,
was wäre wenn ihr plötzlich behindert wärt?
Rein ‘nur’ körperlich gesehen.
Eine Lähmung ab dem Hals zum Beispiel,
im noch besseren Fall ab dem Lendenwirbelbereich.
Ein ungewagter Sprung ins Wasser oder ein unverschuldeter Autounfall?
Was wäre wenn ihr Morgen plötzlich keinen Fuss
oder keinen Finger mehr bewegen könntet?
Keinen Sex mehr haben könntet,
nicht mehr ohne fremde Hilfe urinieren oder Stuhlgang lassen könntet?
Was wäre wenn ihr zwar noch laufen könntet,
aber nicht mehr spüren würdet, wenn euch euer Partner streichelt?
Oder ihr ihn nicht mehr?
Wie es ist, immer auf fremde Hilfe angwiesen zu sein?
Wenn ein Kinderwunsch in fremde Ferne rückt, weil das Schicksal alles verändert?
Wenn man sich nicht mal mehr selbst umbringen kann,
weil man vom Hals ab an gelähmt ist?
Ist euch aufgefallen:
Kaum einer macht sich darüber Gedanken.
Wie auch, wenn alles läuft.
Aus akutem Anlass.
Und weil man manchmal darüber nachdenken sollte.
Tut das!
[6 Jahre im Arbeitsbereich Querschnitt prägt.
Vermutlich -und hoffentlich - auf ewig.]
Paranormal activity.
April 8th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar
Andere
suchen am heutigen Tage Eier,
ich suche das Paket aus der Heimat bei den neuen Nachbarn.
Was soll man auch sonst an solchen Tagen
-800km entfernt von der Familie- machen,
außer sinnvoll Küchenschränke lackieren
und sinnlos inklusiver schlechter Träume
auf der Couch einschlafen?!
5x nachgefragt.
Februar 21st, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar
1.
Welche Person/en hatte in deinem Leben bis heute einen großen Einfluss und warum?
Mein Grossvater.
Er war lange Zeit der wirklich vorherrschende Mann in meinem Leben.
Und der eigentlich einzige bis Heute,
dem ich wirklich Respekt zollen konnte/wollte/verdientermassen entgegenbrachte.
2. Bei welcher Wandfarbe würdest du nach einer Stunde verrückt werden wenn du davor sitzen müßtest?
Rot.
3. Was möchtest du seit langem mal selber kochen/backen aber traust dich nicht dran?
Es sollte nichts geben, woran man sich nicht versuchen sollte.
310 g Bitterschokolade (70% Kakao), in Stücke gebrochen
185 g Bitterschokolade (70% Kakao), für die Glasur
10 große Eier, getrennt
4. Welches Zitat/Sprichwort passt am besten zu dir und deinem Leben?
“Weisst du was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
Bei allem was du machst. Und wenns so richtig scheisse ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle wo, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen
und du hörst immer nur diesen einen Moment.”
In freier Übersetzung: Musik & leben.
Und generell: Ich werde die Art von Menschen nie verstehen,
die in ihrer Lethargie verweilen oder sich in ihrem Selbstmitleid suhlen,
nur weil ihnen der Mut fehlt oder die Erkenntnis,
dass der leichte Weg nicht immer der Beste ist.
Was bleibt am Ende?
Man lebt nicht um zu müssen, sondern um zu sein.
5. Warst du schonmal mit einer Person liiert aber dein Herz wollte eigentlich jemand anderes?
Ja. Eine unschöne Angelegenheit.
Nicht zur Nachnahme empfohlen.
[1 Dank der lieben |Anny|.
Und zum Anlass: Wunschglück. Viel.]
per magna.
Januar 5th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar
Die Lösung:
Realität ist eine fixe -unabänderbare- Konstante.
Die Grundproblematik:
Der Spalt zwischen dem Idealismus & der Realität.
4Sechstel An- & 2/6 Ent-spannung.
Das Ergebnis einfach, die Einsicht schwer.
Milchmädchenmathematik.
Die Evaluierung eines Erschöpfungszustands.
Utopie.
Januar 2nd, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar
[✓] 2 Stunden geschlafen.
[✓] aktive Wohraumsuche eingeleitet.
[✓] Geldtransfer mit dem Bankberater geklärt.
[✓] Termin beim Arbeitsberater vereinbart.
[✓] Im Stehen gegessen.
[✓] 1x geheult.
[✓] Pünktlich zum Feierabend einen vollen Topf Scheisse geerntet.
Da behaupte einer,
der erste Werktag des Jahres 2012 sei nicht erfolgreich gewesen.
[☓] Noch 99,6 Arbeitsstunden bis Urlaub.
‘Kannst du mir mal kurz behilflich sein?’
‘Klar, geh schon mal vor & zieh die Hose aus!’
Suche Heimat biete mich!
Januar 2nd, 2012 § 1 Kommentar
Die Vorsätze für das Jahr 2012:
Ich werde weder mit dem Rauchen,
noch mit dem Trinken oder dem Sex aufhören.
Eigentlich soll alles so bleiben wie es ist,
ich brauche lediglich einen neuen Arbeitsplatz,
einen anderen Wohnraum und eine neuwertige Gebärmutter.
Kann ja nicht so schwer sein, oder?!
Mors certa, hora incerta.
Dezember 26th, 2011 § 2 Kommentare
02:23 Uhr:
‘Er ist jetzt mit beiden Beinen,
beiden Armen und dem Bauch ans Bett gebunden!’
‘Es kann sich nur um Minuten handeln,
bis er zum Transformer mutiert
und samt dem gesamten Bett auf dem Rücken im Flur steht.’
Immer häufiger & offen die gegenseitige Frage:
Wie lange wirst du das hier noch machen?
Bist du noch glücklich mit dem was hier du tust?
Nach 10 Stunden, im besten Fall ‘nur’ geschlagen oder getreten
und der andere Rest am Ende -hoffentlich- noch am Leben.
Eigentlich darf man gar nicht darüber reden. Eigentlich.
Weil keiner, der nicht dabei war, sich ausmalen kann wie es ist, all das.
Der Respekt an all diejenigen,
die das Ganze mehr als 11 Jahre überleben mitmachen.
Ich kann & werde es im 12ten nicht mehr.
Prognose: infaust.
Heimgehen in Dunkelheit,
aufstehen in Dunkelheit.
Für was?
Was haben wir eigentlich für ein Jahr?
Warum habe ich Exkremente am Arm
und warum bekommen alle Tavor, nur ich nicht?!
Wir basteln Schnee aus Damenbindeninlaygranulat.
Nicht weil wir wir können, sondern weil wir müssen.
Weil man sich seiner Umgebung anpasst. Weil man muss.
Für die nächste arbeitsfreie Woche wünsche ich mir einen Raum:
hermetisch, schall- plus menschendicht & ohne Stuhlgang.
Und für meine berufliche Zukunft:
einen PC & irgendwas mit Theorie.
Dieser Beitrag ist frei von übertragenem Sinne und leider bittere Realität.
Kontaminat.
Dezember 25th, 2011 § 1 Kommentar
Sollte
ich es je bis in die Hölle schaffen,
so wartet dort sicher schon eine gigantisch grosse Wolke,
die persönlich & eigens nur für mich, die allerfeinste Scheisse regnen lässt.