ICD F39v
Januar 9th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar
Lustige Lach- Fach-& Sachgeschichten ohne Maus.
Heute, der Hausarzt & meine Wenigkeit:
‘…Sie reflektieren das sehr gut.’
‘Ich vermute exakt das ist mein Problem.’
Wieso hab ich eigentlich nicht Hausarzt gelernt?
20 Stunden schlaflos auf der Uhr
und der problemfreiorientierte -wartezimmerfreundlichste- Lösungsansatz:
man erzähle erst gar nicht was man noch so im Hinterstübchen denkt.
Das vorherrschende Gefühl für 2012: Schlaf.
|Noch immer.|
Klappe auf, ich rein, Klappe zu!
[hʏsteˈriːa]
Dezember 28th, 2011 § 1 Kommentar
Eine Nacht.
25x gedreht, 2x aufgestanden.
Am Küchentisch 4 Zigaretten inhaliert,
wieder unter die Decke gekrochen.
Erst kurz geweint, dann kurz geschlafen.
Im Traum wirre Bilder von Dialysegeräten,
piepsender Technik und platzenden Sekretbeuteln.
Gefühlte 10 Sekunden später von Schmerzen erwachen
und sich fragen, wann genau der Zeitpunkt kommen wird
an dem der Uterus, zeitgleich samt Gehirn aus einem herausplatzen wird.
Und die damit verbundene Feststellung,
das helle Bettlaken sich nicht lohnen wenn der einzig sinvolle Zweck nur der ist,
dass darauf gemachte Flecken besonders gut zur Geltung kommen.
Ich frage: Warum?
Ein in Fetzen gelegter Biorhythmus
und weibliche Vaginismusstörungen ergeben keinen Sinn.
Nicht einzeln, und schon gar nicht zusammen.
Das Motto diesen Winters lautet scheinbar nicht nur:
die Tage werden kürzer
sondern auch: die normal gefühlten Tage zwischen den Tagen.
Ausbluten müsse man,
so nannte es der Gynäkologe in der letzten Woche einfühlsamst.
Das ist nicht amüsant, denke ich. Alles nicht.
Und schon gar nicht 4 Monate am Stück.
Blutiger Aderlass, in der Hoffnung es helfe beim Gesamtproblem.
Manchmal halte ich Frau sein für nichts anderes als reinste Qual
und die peitschende PMS für den König auf dem Thron der Gesamtscheisse.
Wäre ich nicht unlösbar an mich selbst gebunden,
ich würde keine 3 Tage am Stück keinen einzigen Tag freiwillig,
weder in einem Raum, noch ausserhalb, mit mir verbringen.
Nicht im Moment, nicht Heute oder Gestern.
Und vermutlich auch nicht Morgen.
Pöbellaune, Schokowahn in Kombination mit Menschen- & Selbsthass
sind nur eine milde Umschreibung für das gefühlte Dresden ’45,
welches sich in mir & in meinem Kopf gegen mich aufbäumt.
So viel gestauter Selbsthass kann weder menschlich noch gesund sein.
Hass in erster Linie gegen einen selbst. Und dann im Bedarf gegen alles andere.
Alles hässlich: Haare, Körper, Akne, Arbeitsplatz, Wetter.
Ebenso die Mutter vor mir an der Kasse des Supermarkts,
die mit ihrem schreienden Kleinkind minutenlang über einen Preisnachlass
eines 70 Cent Artikels diskutiert,
die Frau die ungefragt meine noch nicht leer getrunkene Tasse abräumt
und der Mann in der U-Bahn, der scheinbar nichts besseres zu tun hat,
als mich eine Fahrt lang anzustarren.
Menschen generell. Meistens oft, zunehmend öfters.
Man meidet Ansammlungen derer,
meidet öffentliche Verkehrsmittel zu Stosszeiten
und an Wochenenden & Feiertagen geht man am besten gar nicht vor die Tür.
Alles schön & gut. Gewisse Dinge lassen sich meiden.
Und meine gern gelebte Provokation in aller Ehren,
aber wenn man mich am Küchentisch beim vollen Vornamen nennen muss,
um mich wieder in die Realität zurückzuholen,
dann bleibt mir in dieser Situation kein anderer Wunsch,
als dass sich just unter mir ein Loch auftut in das man verschwinden kann.
Möglichst unauffällig und randvoll mit Selbstvorwürfen.
Als wären in solchen Momenten sämtliche Synapsenschaltungen fremdgesteuert.
Kleinigkeiten bringen das Fass zum Überlaufen.
Ein ständiges Tänzeln an einem unbekannt tiefem Abgrund.
Und leide man nicht eh schon genug unter sich selbst,
so leidet man noch unter Schuldgefühlen gegenüber denen,
die das nicht verdient haben ungefragt in die Schusslinie zu geraten
und sie aber mitleiden müssen,
unter diesem Mir und dem hysteriegeplagten Automatismus.
Weil es mir schon im gleichen Moment leid tut.
Weil man das nicht will. Nicht so.
Das Bedürfnis nach einem hermetisch verschlossenem Raum
ist mancher Tage nicht einfach irgendein Wunsch,
sondern ein dringlicher Bedarf.
Nicht alleine für den eigenen Vorteil,
sondern in erster Linie zum Schutz aller anderen.
Gleich Morgen werde ich eine Postkarte verschicken:
Hallo Mutter,
du hast in deinem Leben alles richtig gemacht
und ich liebe dich,
aber die Tatsache dass du mir eine Vagina statt einem Penis gabst
werde ich dir vermutlich nie ganz verzeihen.
Deine Tochter.
Und dann werde ich sämtliches an Bargeld in Tamponaktien anlegen.
Aber vermutlich liegt die Schuld gar nicht in meinem kleinen Becken,
sondern einfach in der Unzufriedenheit meiner selbst.
Unausgeglichen und mit sich selbst überfordert.
Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.
Vielleicht kommt auch gerade alles zusammen
und der Nichtschlaf tut sein übriges.
Wie auch immer und mit welchen Folgeschäden,
aber diese Tage vergehen & die letze Nacht tat es auch. Irgendwie.
Die Tatsache allerdings, dass der Herr des Bettes am frühen Morgen
& gleich nach dem Erwachen nebst meinereiner,
fulminant und aus dem Nichts in das WC erbrach,
setzte dem Ganzen ein treffend bildliches Krönchen auf.
Denn auch wenn dieser Vorfall in keinerlei kausalem Zusammenhang
mit mir stehen mag, verübeln kann man es ihm nicht.
Ich am allerwenigsten.
Manchmal verstehe ich dich nicht. Du kannst so hart sein. sagt man.
Und obwohl der Tatsache, dass ich mich selbst nicht verstehe
& mir genau jenem Gesagten bewusst bin,
so möchte man das nicht hören.
Zumindest nicht von diesen Menschen, die einem etwas mehr bedeuten,
als ein kurzer falsch aufeinander getroffener Augenblick im Leben.
| In the mornings I was anxious
It’s better just to stay in bed
didn’t want to fail myself again.|
Kontaminat.
Dezember 25th, 2011 § 1 Kommentar
Sollte
ich es je bis in die Hölle schaffen,
so wartet dort sicher schon eine gigantisch grosse Wolke,
die persönlich & eigens nur für mich, die allerfeinste Scheisse regnen lässt.
Immer wieder Sonntags.
Juli 17th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Es ist 03:00 Uhr morgens,
ich sitze auf einem Gehsteig als es mich trifft.
Es braucht keine 3 Sekunden Bedenkzeit,
ich stehe auf, ziehe meine Jacke gerade und verabschiede mich.
Wie automatisiert gehe ich los,
sehe weder das Rechts noch das Links.
Durch eine dunkle Gasse,
einen bunt beleuchteten Platz.
Die Schritte werden schneller.
Missachte sämtliches an Strassenverkehrsordnung
und überquere -wie von Blindheit getrieben-
rennend eine 4 spurige Strasse.
Entlang am Strassenrand,
winde ich mich eilig durch Menschengruppen.
Rase Treppenstufen hinab.
Und das Herz rast mit.
Umgeben von lachend grölenden Menschen,
nimmt man keine Gesichter wahr
nur ab und an einen Wortfetzen der durchdringt.
Ich springe in die helle U-Bahn und tippe dann:
Ankunft 03:40 Uhr.
9 Stationen später ist die U-Bahn nahezu leer.
Die Bahn bremst,
ich überprüfe den Sitz meines Kleides,
atme einmal tief durch, öffne die Türe & steige aus.
2 Treppen abwärts,
als |er| plötzlich im Dunkeln vor mir steht.
2 Stunden später liegt er auf mir,
nackt und schwitzend.
Unsere Blicke treffen sich.
Er sieht mir direkt in die Augen,
wendet seinen Blick nicht ab.
Ich weiß nicht wie lange er mich ansieht,
aber in jenem Moment zu lang gefühlt,
denn plötzlich kann ich |ES| sehen.
Ich erschrecke und weiche seinem Blick aus. Ich muss.
Es ist irgendwann 09:00 Uhr morgens als ich aufwache.
Die Sonne scheint durchs Fenster.
Ich ziehe mich an -obwohl ich es eigentlich nicht möchte-
verabschiede mich -obwohl mir die Wortwahl schwer fällt-
und gehe.
Die folgenden Stunden verbringe ich gedankengeplagt.
Welchen Eindruck man wohl hinterlässt,
wenn man mitten in der Nacht zum 1ten Mal auf eine wage bekannt
& eigentlich gänzlich unbekannte Person trifft,
die -so wie ich in dieser Situation-
geradewegs verschwitzt, vollrauschig aus einem stickigen Klub kommt
und die noch dazu nichtsahnend knapp 4 Stunden zuvor
dem netten Herren an der Theke der Dönerbüde
noch ein ‘…und ruhig viel Zwiebeln, weil heute Nacht geht sich eh nichts mehr!‘ zuflötete?!
Gäb es eine Lottoziehung von Dont’s,
habe ich vermutlich in dieser Nacht den Jackpot geknackt.
Glückwunsch, denke ich
‘Konnte doch keiner ahnen das es so kommen würde.’
versucht der Verstand zu beschwichtigen
und schwimme trotzdem in einem Becken voller Selbstzweifel.
‘Schreib ihm.’ sagt man zu mir.
‘Auch schon egal.’ denke ich.
Was folgt ist eine Tippkonversation.
Und meine Ehrlichkeit schreibt irgendwann,
dass ich seinen Penis wiedersehen will,
er selbst aber auch gerne mitkommen dürfte.
Ich bekomme keine Antwort.
Es vergehen Stunden, eine Nacht und ein 1/2er Tag,
als ich mich nochmal schlafen lege,
weil mich das Gefühl schier unerträglich zu erdrücken scheint.
Als ich wieder aufwache, ist es noch immer da.
Dieses Gefühl, welches dumpf an die Magenwand klopft
und mich unweigerlich prompt zum aufstöhnen zwingt.
Ich ziehe mir langsam die Bettdecke aus dem Gesicht
und wünschte es würde sich anders anfühlen.
Draussen ist es noch immer Tag
und ich habe eine Nachricht auf meinem Mobiltelefon.
Wir werden uns am Mittwoch wiedersehen.
So Gott will.
72 Stunden und weniger als 10 Stunden Schlaf,
ruinieren mir jegliches an klarem Verstand.
[Irgendwas hält mich auf Trab. Und manchmal hab ich es satt.
Es tritt mich Tag und Nacht,
der Teufel im Nacken, der nach mir schnappt.]
springbreak.
April 19th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
‘Große
Männer haben übrigens meist kleine Schwänze.’
sagt meine |Schwuppenbekantschaft|
und macht ein IchbineintraurigerSmiley-Gesicht.
‘|Ach nee|..’ sage ich
‘…kleine Männer aber auch nicht unbedingt immer einen Großen.’
und nippe genüsslich an meiner Flasche meinem Fläschen Bier Pils.
‘Es ist ein bisschen wie Lotto spielen…’
sagts und blickt mehr als interessiert um sich,
als wir so des lauen Abends inmitten von überwiegend männlicher,
gut riechender, meist aüsserst adretter junger, analfixierter Mitt30iger sitzen.
‘Ich hasse Glückspiele in jeglichem Format…’
sage ich und blicke interessiert mit
‘…ich glaube ich leide ernsthaft an einem |Postzugeilerpenissyndrom|.’
Hachz.
Wir befinden uns wieder am Schwuppencatwalk,
|erste Reihe| und ich mag die Stimmung dort.
[Warum sind diese schwulen Männer eigentlich so oft, so hübsch?
Oder anders gefragt: Warum sind diese hübschen Männer immer so schwul?
Hübsch im wirklichen Sinne von biutiful und schön anzusehen?!]
Eigentlich ist alles ganz einfach.
Es dürfte auch gar keinen Sinn ergeben,
denn hätte es einen Sinn,
so wäre die Reise vermutlich schon zu Ende.
Und der Spass hätte mindestens ein Loch.
Zeit für die wirklich klare Warheit?
Ich glaube das möchte gar niemand wissen.
Ich gelobe Besserung,
nicht in Bezug auf den Sinn,
aber vielleicht mit einem roten Faden. Einem kleinen.
Und egal ob Sinn oder nicht:
Allein die Tatsache, dass |der gute Herr| Uniform trägt,
lässt mir den ganzen Tag den Hengst im Kopfkino durchgehen.
Ich bräuchte es für mein Ego & noch dringender für mich.
Freitag, vielleicht.
Je nachdem wie er seine Freundin unterbringt.
Man wird sehen.
Frühling halt.
Könnte man mich jetzt endlich verhaften?!
Fegefeuer. Ich. Samstag. Bestimmt.
Whip it up. Oder: heiliger Sonntagmorgen.
Februar 13th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Wer von euch ist die Googledrecksau?
Nur zu Erinnerung:
Es geht hier um mich.
Sämtliches an Schwanzillakontaktdaten bekommt ihr auf Anfrage per Email.
Oder auch nicht. Und wenn, dann kosten sie viel, verdammt viel Geld.
Den könnt ihr euch eh nicht leisten.
[Kleine Randfrage an die Männerschaft:
Wenn mir |dabei| schon die Fluntsche geht,
wie gehts dann erst euch?!]
So und wer explantiert mir jetzt wieder die ganze Scheisse aus dem Kopf?!
5 vor ‘Jetzt ists gut.’
Februar 4th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Hier
sitz ich also.
Seit knapp 14 Tagen inmitten von Kühen und Schnee,
mit Urlaub [wie wunderbar.] und ohne Auto [wie wunderbar.]
Mein Leben bewegt sich exakt zwischen Bett, Couch & Kühlschrank.
Gestern Abend zum Beispiel:
Um 20.00Uhr denke ich das 1te Mal: müde.
Um elf gehe ich ins Bett,
lese 5 Seiten Liebesgeschichte ohne Sexcontent [wie wunderbar.]
und mach das Licht aus.
Einmal nach Rechts gedreht, 3x nach Links.
Ich mache das Licht wieder an.
Stehe auf, wander erst durch die Küche dann auf die Couch,
esse 2 Äpfel und denke nach einer halben Stunde: müde.
Gehe ins Bett, drehe mich 50x hin & und wieder her.
Aktualisiere 3x in 2 Minuten meine Emailpostfach.
Stille.
Spongebob im CD-Player auf Dauerrotation.
Ooooh, wer wohnt in ner Ananas ganz tief im Meer…
[Keine Sorge, ich konnt es auch schon vorher auswendig.]
Und stehe irgendwann also wieder auf.
Das Ganze endet um 1/2 vier Uhr morgens in der kahlen Küche.
Dafür aber immerhin mit Zigaretten und Keksen.
[Waffelkekse.
Schlecht solche Waffeldinger des Nächtens,
wie ich am nächsten Morgen auf dem Küchenboden feststellen musste.
Ey, Oida. Mein Besen & Ich brauch Mürbteigkekse. MÜRB-teig.
❤❤❤. .Und sonst nix. Capito?!]
Mein Boirhythmus schlägt Purzelbäume.
Und dazwischen denke ich an müde, Koitus, fressen.
Fressen könnte ich eigentlich die ganze Zeit.
Und mein Arsch dankt’s fröhlich.
Inkl. passender Einschußlöcher, schlimmer als in der Nachkriegszeit.
Eine gewisse Unausgeglichenheit plagt mich.
Dieses Gefühl kenn ich, es gleicht dem Gefühl von damals.
Damals, als ich mehr mit mir,
der Trauer und der Magersucht beschäftigt war,
als mit allem anderen.
als ich das erste Mal die längste Sexpause seit Anno meiner Entjungferung hatte.
Damals -dem Himmel sei Dank- unbewusst, heute unvorstellbar.
Es ist schrecklich.
Ich hab ständig das Bedürfnis mit dem Kopf auf die Tischplatte einzuschlagen.
Wäre ich ein Zootier würde man mich als hospitalisiert bezeichnen.
Deshalb auch die Frage der gestrigen Nacht.
Nicht weil ich mich darüber lustig machen möchte oder es ankreide.
Ich kann es nur einfach nicht nachvollziehen,
dass so ein Zustand ernsthaft glücklich machen kann.
Es sind noch mehr als 50 Tage.
Ich würde gerne schon packen, streichen
und zur Abholung bereit vor der Haustür Platz nehmen.
Aber, dann wären es noch immer 50 Tage
und was mach ich bis dahin?!
Was wenn der italienische Ferrariprinz
erneut mit seinem schicken 6er Coupe vorfährt?!
Wir müssten schrecklich ungemütlich zwischen Kisten schlafen,
dem ist einfach Fakt.
Und da hab ich keinen Bock drauf. Noch nicht.
So.
Also schieb ich mal wieder.
Bis Anfang März vermutlich.
Es ist ein vor sich hin vegetieren der Sonderklasse.
Ich warte gespannt auf meinen 2ten Darmverschluss.
Das ist kein leben, sondern allemal ein Zustand.
Und auch wenns mir noch so sehr davor graut,
nächste Woche wieder ein dieses reguläre Arbeitsleben zu leben,
so muss ich zugeben:
ich freu mich auf reale Konversation.
Und es wird mehr als hart nach all der Sprachabstinenz.
Vermutlich werde ich meinen Kollegen erst ★★ schenken wollen,
dann werd ich sie versuchen zu retweeten
und am Ende, wenn sie blöd gucken schick ich ihnen höchstwahrscheinlich,
der Einfachheit halber schlicht ne Email.
Liebes Tagebuch:
Heute hab ich den japanischen Kleinwagen meiner Schwester
erst mit Schnelligkeit und dann mit Kurvenlage strapaziert.
Sie dafür meine Nerven mit David Guetta.
Wir waren gemeinsam im Penis Pennymarkt
und ich bin ins Keksregal gekrochen.
❤.
Und zur Info an alle die sich, wie ich den Arsch platthocken:
Kekse machen auf Dauer mehr Un- als Glück. unerwähnenswert mehr Titten, dafür aber umso mehr Arsch.
Edit:
Hallo Frau HH.
Butter bei de Fische.
Sie klingen so, als würden sie ähnlich denken wie meinereiner.
Feine Sache.
review.
Februar 2nd, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Der Tag danach:
Sein Telefon klingelt.
Es klingelt nicht zum ersten Mal in den vergangenen 10 Stunden.
Eigentlich läutet es ständig. Und der Klingelton ist immer italienisch gleich.
Es ist 09:30, auf dem Display steht: Marco.
Es ist das ersten Mal das er abhebt.
Hallo Marco soviel versteh ich noch,
der Rest mündet in wirschem, unverständlichem Akzent.
Ich muss grinsen,
nicht nur weil ich wirklich gar nichts verstehe
und er sich scheinbar wirklich anstrengen muss,
wenn er mit mir kommunizert, sondern auch,
weil er währendessen die ganze Zeit nackt durch meine Wohnung tingelt.
Fenster galore.
Er verharrt mitsamt dem Telefon vor der Front.
Und ich bete kurz, dass ihn die 80 Jährige Oma im Nachbarhaus nicht sieht.
Der Arsch zu rund, der Schwanz zu lang.
Es könnte in einem Herzinfarktdrama enden.
Ich kann das Gegrinse nicht lassen, der Anblick einfach zu nett.
Er legt auf. Und ich grinse scheinbar noch immer,
denn er fragt just in gequältem versuchtem Hochdeutsch
‘Was gibts da zu lachen?!’
‘Einfach so.’ sage ich, zucke mit den Schultern
und wir lachen gemeinsam.
‘Du magst Elvis??’
Naheliegend dass er sich,
während seines FKK-Ausflugs im Wohnzimmer umgesehen hat
und über all meine Reliquien gestolpert ist.
‘Aber hallo! Elvis wäre mein Ehemann wenn er denn noch am Leben wäre.’
sage ich fester Überzeugung.
‘Scheinbar noch eine Gemeinsamkeit die wir teilen.
…ich hab eine Platte, original aus der damaligen Zeit & OVP.’
‘Ernsthaft? Whoah!!! I werd verruckt.‘
‘Die ist bestimmt viel wert…’ sage ich
und versuche mir das Herz-Tok.Tok.Tok. nicht anmerken zu lassen.
‘Bestimmt.’ sagt er und während er mich so ansieht fängt er an zu singen:
Love me tender, love me sweet….
Verdammt, singen kann er auch noch.
Und er singt. Von der Küche ins Bad und vom Bad zurück in die Küche.
Scheiss drauf, ob jemand ein tolles Auto fährt,
er viel Geld und ein italienisches Imperium besitzt,
genial kochen kann, eine dicke Uhr ums Handgelenk hat
oder eine Armani Hose trägt.
Kann er singen wie einst Elvis ist er einfach <3.
hat er schon gewonnen. 90 von 100%. verdammt viel von viel.
Und riechen muss er gut während er so singt & auch sonst.
Unabdingbar.
Er tut es. Und meine Bettwäsche auch noch immer.
Ich sollte dringend mal wechseln. Oder auch nicht.
Vom seinem Schopf ganz zu schweigen. Ein paar Zentimeter.
Nach oben hoch, gerade richtig & perfetto.
Und der meine erst.

Und jetzt das Sahnehäubchen der ganzen Geschichte?
Das glaubt mir eh keine Sau.
Ich ‘kenne’ aus seinem Landstrich genau eine weitere Person.
Man erinnert sich an Date Nr:ichweissnichtmehrwieviel
das geplatze Urlaubsdate, resp. den jungen Herrn?!
Damals, in den Bergen?!
Genau den.
Die Beiden sind blutsverwandt.
Und nicht nur das, sie teilen sich sogar einen Büroraum.
Fragt nicht.
‘Und? Was hast du ihm für Schweinegeschichten erzählt?’

Is klar.
‘Und beim nächsten Mal bring ich ihn mit.’ sagts
Yepah! denke ich und meine Fantasie kollabiert kurz.
Aber ich erinner mich an die Worte der Liebsten:
‘Verwandschaft hin oder her, 6x schafft der nicht.’
und sie muss es ja wissen,denn schliesslich hat sie schon getestet.
[Also nicht das Austria, wohl aber den Bürokollegen.]
Wie verqueer. Was? Alles.
Wir bewegen uns hierbei übrigens
-unabhängig voneinander-
in einem Radius von 400km.
Ja, die Welt ist wirklich exakt so klein,
wie es alle immerzu sagen.
[Keine 6x?! Schade eigentlich.
2x Ferrari 6=12 +10 Stunden=
fände ich durchaus machbar interessant.]
Ja, so oder so ähnlich war ist es.
Ich entschuldige mich höflichst für sämtliches Gedöns.
Es musste einfach raus.
Ich bin noch immer der festen Überzeugung,
dass nur das 1ne Nacht/1 Bett miteinander nebeneinander schlafen dieses grausame Emotionsmonster ‘füttert’.
Vielleicht nicht immer, aber garantiert immer genau dann,
wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

In Zukunft gehe ich wieder bei Zeiten.
Besser wars.
Wanna waste some time?!
Und falls wir bei mir sind, nehm ich zur Not erneut den Bus.
Verkaufe XX Titten, kaufe dafür XY Penis und möchte lösen.
KOTZEN KÖNNTE ICH!
Alles nur eine dumme Lumperei meines Gehirns.
Man kennt sich ja.
Gute Nacht.
[not] done ✓.
Januar 31st, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar
Welch
hoher Besuch.
Herr Oh. Und es war noch nichtmal dunkel.
ZackZack. SMS-Austausch schneller als zu unseren Aktiv-Zeiten.
Was er wollte? Sex natürlich.
Er bekam genau 1nen 2 Kaffee, haben geredet
& ich kam relativ schnell auf den Punkt.
‘Warum?’ frage ich.
‘Weil ich deine Anwesenheit genossen hab
und irgendwann war einfach der Zeitpunkt durch.’
Unsere Zeit war schön-Blabla etc pp.
‘Sie sitzt hochschwanger zu Hause und du vögelst mich?! Das ist ekelhaft.’
Sex will er trotzdem. Natürlich.
‘Du schmeckst noch immer zu verführerisch.’ sagt’s.
‘Ist mir klar.’ sage ich.
‘…aber Du bist jetzt nunmal Vater und alsbald verheiratet
das ist so unsexy.
und deine Attraktivitätsskala sinkt somit in meinen Keller.’
Er nölt von:
Kein Sex. Nicht während der Schwangerschaft und auch jetzt nicht.
Und irgendwie kommt mir das bekannt vor.
Es braucht fast rohe Gewalt.
Kann mir mal jemand erzählen,
warum irgendwie kein Weib mehr Bock hat zu vögeln,
sobald sie erfolgreich angebumst wurde?!
Und warum Frauen wie ich, das dann immer ausbaden müssen!?
Ich sollte auch dringend mal schwanger werden,
vielleicht lösen sich dann all meine Probleme promt in Luft auf.
Triebregulation oder so.
Eine GbR wolle er Gründen.
‘Eine GbR?’ frage ich.
‘Nunja…’ sagt’s ‘…eine für die Gesellschaft,
eine zum bumsen und eine für den Rest…Müll, bügeln & so.’
Und während wir so gemeinsam mit dem Gürtel kämpfen
-also er ihn versucht zu öffnen und ich mit aller Gewalt dagegenhalte-
frage ich:
‘Und wann ist dann Hochzeitstermin?!…im Sommer wahrscheinlich, oder?’
‘Was weiß ich…Irgendwann gegen Ende des Jahres vielleicht.’
Er versucht es mit einer Nackenmassage.
Ich knicke kurz ein
‘Oh ja, das ist gut.’ sage ich und stöhne dabei in bestem Slang.
‘Du bist total verspannt.
…ich dachte du hättest letzte Woche stundenlang gevögelt?!’
sagt’s Na?Sotollwarsjadannwohldochnicht-dreckig grinsend.
Ich stöhne nochmals ‘…vermutlich genau deshalb.’
und er stellt promt seine Fingerübung ein. Hehe.
Nach dem 3.Versuch mich ins Schlafzimmer zu ziehen drücken
-und meiner Verkeilung im Türrahmen,
wie der eine Katze auf dem Weg zum Tierarzt-
gibt er auf.
Als er geht rufe ich quer über die Hofeinfahrt:
‘Ich werd dir dann bei Gelegenheit mal meine Freunschaft auf Facebook anbieten.’
und winke ihm dabei freundlichst hinterher.
Mein Glückwunsch an die Zukünftige.
[Trick me.]
‘Was meint der eigentlich wer er ist?!
…was will man bitte mit nem ollen Ossi,
wenn man jetzt italienischen Hengst Ferarri fahren kann?!‘
Ein Satz der mal wieder davon zeugt,
dass meine Mutter nur von mir abstammen kann.
❤.

[u 60.]

