ausgekotzt + durchgedreht.

Mai 17th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

So
wie man sich halt fühlt nach einem Tag Migräne.
Kein Wunder auch,
wenn das Wetter binnen einer halben Stunde 4 Klimazonen durchwandert.
Die Kopfschmerzen werden dann just zum kleinsten Problem,
lieber würde man die Klosschüssel heiraten,
vorausgesetzt man findet sie dank der Sehstörungen überhaupt noch.
An Essen, PC oder gar Lesen ist nicht zu denken.
Da hilft nur das Bett, eine Extraportion Antiemetikum
und hoffentlich einschlafen.

Manifestiert hat sich das erst die letzten Jahre.
Warum auch immer. Vielleicht ist das so eine Hormonsache.
Gut, dass es mich nur 2-3x im Jahr trifft,
dafür dann aber dann scheinbar überdurchschnittlich Bombe.
Auf dem Land war das der Ruhe wegen leichter handelbar,
in der Grossstadt braucht man gar nicht erst vor die Türe gehen.
Alles zu laut, zu hell und zu schnell.
Das letzten Mal hätte ich beim Warten auf die Bahn
fast schwallartig auf die Gleise gebrochen.

Also bitte keine Vorurteile:
nicht jeder der in der U-Bahnstation Pauli kotzt ist betrunken.
Es könnte auch einfach meine Wenigkeit mit Kopfschmerzen sein.

Es hat nicht aufgehört zu regnen.

Mai 16th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Es
tut weh. Noch |immer|.
Nicht oft, aber manchmal.

Ich möchte nicht stundenlang neben meinem Mann liegen und weinen,
weil ich das schlechte Gefühl hab ich bringe jemanden auseinander.

Keine Phrase, weil du anders bedeutest.

Ich möchte das nicht.
Es wäre nicht gerecht.
All die Zeit. Zu viel dessen miteinander.

Weil ich blöderweise ein Lied hörte.
Von damals, und dem |bis nach Genua| und |weiter|.
Ich kanns nicht ändern.

Ihr würdet euch toll verstehen.

Air Life.

Mai 15th, 2012 § 2 Kommentare

Arbeitsplatz
gekündigt und noch keinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben.

 

Oder wie eine Stewardess jetzt sagen würde:
Schnallen Sie sich bitten an, es könnte zu leichten Turbulenzen kommen.

roadmovie.

Mai 15th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Vertraue deinen Instinkten
und triff deine Entscheidungen schnell und unmittelbar.
Und wenn du einen Fehler machst, nimm ihn hin und tritt wieder aufs Gas.

I’ve been breaking hearts for far too long.

Mai 13th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Klingt alles depressiver als es in Wirklichkeit ist.
Lesen und Schlafen ist mein Kryptonit.
Und das ist bei den Aussentemperaturen wohl auch notwendig.

Ich hatte einen tollen Abend mit meinem |schwulen Freund|,
wurde wunderbar bekocht und grinse jedesmal über die Tatsache,
dass wenn er von 22x6cm spricht keine Mathematik meint.
Wir sinnieren über perfekte Beziehungsformen und er fragt mich verzweifelt
ob man zu braunen Wildlederschuhen mit Grünstich
einen Gürtel in Farbe der Schnürsenkel tragen kann.
Er bedankt sich nochmal dafür, dass wir |rauschend gefeiert| haben,
er endlich meinen Mann kennenlernen durfte
und wir stellen gemeinsam fest: wir sind wohl alle ein klein wenig verliebt.

Fehler 404.

Mai 12th, 2012 § 2 Kommentare

Tut mir leid, der ist gerade im Urlaub.
Soll ich ihm was ausrichten?

Im letzten Jahr…

Mai 12th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich
habe einen gar schrecklichen |Ohrwurm|.
Und denke an |diesen Sand|.

Wir haben uns selten doof angestellt.
Ich mich vermutlich mehr.

Weißt du noch?

Leaving just upsets me.

Mai 10th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Zweiundsiebzig Stunden im Kreis drehen.
Gegen Gitterstäbe springen, sich einschliessen, Bomben zünden.
Alles wäre recht gewesen.
Sich 3 Abende lang betrinken, mit der Hoffnung es alles liesse nach
und der Feststellung: es lässt nicht nach, es macht allenfalls nur einen Kater.

Ich wusste selbst nicht warum warum ich plötzlich so am Rad drehte.
Der freiheitsliebende Mensch und dennoch plötzlich so befangen.
Es passte nicht. Nicht zu mir. Ich konnte es mir nicht erklären.

Bis ich gestern ohne auf die Inhaltsangabe zu achten ein Buch las.
Da war es plötzlich: die Beschreibung zum Umstand der Gefühle.
All das Grau, das exklusive Sein, der Nebel, die Verzweiflung.
Konnte ich es meinen Umstand die Tage zuvor nicht einordnen,
so wurde mir plötzlich beim Lesen der Zeilen klar,
was es für ein Gefühl war welches mich plagte.

Es hat mich unbewusst erinnert.
Da war es wieder, dieses kleine -selbst so gehasste-
verletzliche Mädchen in mir.
Das Mädchen, das alle fassadenhart nennen,
wenn man es nur flüchtig kennt.

Ich wurde meines Lebtags 2x wirklich verlassen.
Einmal war ich 6 und meine Mutter betrunken.
Das andere Mal als man ihr, knapp 20 Jahre später, ins Ohr flüsterte:
‘Wir schaffen das gemeinsam!’
und man sie keine 12 Stunden später absägte wie ein faules Bein.
Jedes jener anderen bisherigen Verlassen
war auf gewisse Art das eigene Verschulden.
Absehbar, bewusst & selbstbestimmt.

Ein Déjà-vu Momentgefühl. Nichts anderes.
Und das darf es, denn allein die Tatsache,
dass man darüber nachdenken muss um dieses Gefühl zu sortieren,
zeigt wo man hingehört. Und ich bin beruhigt.

96h später.
Ich schlafe die 16. Stunde am Stück auf der Couch,
bis mir eine innere Stimmer flüstert:
Alles ok, er hat dich nicht verlassen, er kommt wieder.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich es selbst schon wusste,
aber: |Hallo Zukunft, ich habe einen Plan|.

Stroh, Gold und Fingersport.

Mai 10th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

50 Maschen rechts.
50 Maschen links.
Fast wie ein Profi.
Wären da nicht 5 verlorene Maschen,
sähe das Ganze auch noch gut aus.

Wirklich.

‘Stell dir vor, ich hab mir auch neue Wolle gekauft.’
sprach Frau Mutter vorhin begeistert am Telefon
und bestätigt damit die einzig mögliche These:
alles nur ein erbliches Problem.

Ich atme tief durch.
Konzentration:
Rechts, links. Und bloss niemanden fallen lassen.

Und wenn das Glück so will
verlose ich das hässliche Ding wenn es fertig ist.
bin ich sogar bis zum Winter fertig. Pünktlich.

running home.

Mai 6th, 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Wenn ich in 19 Tagen nicht mehr jede Sekunde zählen muss,
werde ich trotzdem mit Vorfreude die nachfolgenden Kalenderblätter abreißen.

Ich vermute grosses Kino.
Unter freiem Himmel -hoffentlich regenfrei- und mit Sternen am Himmel.

Fakt:
der Hund findet das auch gut, Mary ist scheinbar die Schlampe im Haus
und ich hab jetzt zur Sehnsucht auch noch Fernweh nach Paris.